
oder ein weiteres "Nicht-Drama" der Olympischen Spiele:

Johannes Vetter, Supertyp, Super-Speerwerfer, seit 2 Jahren ungeschlagen, fast 30 Würfe über 90m und absoluter Top-Favorit auf die Goldmedaille ... 
scheiterte und konnte sich nicht für das Finale qualifizieren.
Der Erwartungsdruck war riesengroß. Unter Fachleuten, Freunden, in Sportdeutschland, den Medien und natürlich bei ihm selbst: "Ich erwarte von mir selbst Gold" - click:

Im Interview bei Eurosport traut Ex-Speerwerferin Christina Obergföll Johannes Vetter die Goldmedaille zu - click:
"Die
deutsche Medaillenhoffnung Christin Hussong ist beim Speerwurf-Finale
leer ausgegangen. Im Eurosport-Interview erklärt Christina Obergföll,
dass es extrem bitter sei, im Vorkampf rauszufliegen. Topfavorit Johannes Vetter
traut die Ex-Speerwerferin alles zu. Es gebe niemanden auf der Welt,
der ihm das Wasser reichen könne." - click:

Akribischste Vorbereitung wurde betrieben und und und ... doch es hat alles nichts genützt.


Mein Vater sagte immer: "Wer zuviel plant, wird um so häufiger vom Zufall überrascht."
Nun, nicht gerade ein Zufall, aber der von Sprintern und Springern so hochgelobte Super-Bodenbelag war nun ausgerechnet nichts für Vetters kraftbetonten Anlauf. 
Außerdem wurde der Anlauf von den Organisatoren temperaturmäßig auf 'Olympiaformat' gebracht:

und so kam es, wie es kommen mußte:











Letztlich wurde dann ein Inder Olympiasieger - vollkommen verdient - den eigentlich kaum einer vorher auf dem Zettel hatte:









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